Prague, here we come

Ich sitze gerade schon länger als 30 Minuten neben meinem Handy und warte, dass es angeht. Es hängt übrigens am Ladegerät und trotzdem passiert nichts. Eigentlich wollte ich noch Bilder machen und stattdessen schau ich der Sonne nun beim untergehen zu. Bye bye, Licht. Das war es dann wohl mit meinem Plan, haha.

Die Zeit, in der ich nun warte, könnte ich auch mit lernen verbringen, aaaaber ich finde, es ist mal wieder Zeit für einen neuen Blogpost.

Die letzten Tage habe ich hauptsächlich mit lernen verbracht. Außer am Wochenende, ich hasse es am Wochenende auch noch was tun zu müssen. Das Wochenende davor galt dasselbe, obwohl ich da für die mündliche Englischprüfung hätte lernen müssen, die dann auch am letzten Donnerstag war. Aber ich hatte dafür keine Zeit, haha. Ich wollte lieber nach Prag fahren. Ich habe mir so gedacht, dass ich unter der Woche noch lernen kann. Hab ich dann auch, ein paar Stunden vor der Prüfung, die 12.30 Uhr war. Ich bin also 7.30 Uhr aufgestanden und habe mir alles nochmal angeschaut, haha.

Zurück zu Prag:

Die Reise dorthin war völlig spontan. Am Freitag hat mein Freund das Hotel gebucht und 5 Stunden später sind wir mit dem Zug losgefahren. Ich liebe Spontantrips. Dort angekommen, sind wir erst durch die halbe Stadt gerannt um die Bahn nicht zu verpassen, da ab 22 Uhr niemand mehr an der Rezeption ist und es auch schon 22 Uhr war. Dort, wo unser Hotel war, war es überall ziemlich hügelig, aber schön. Schöne Häuser gab es dort vor allem. Dort angekommen, waren wir als erstes baden, weil die Wanne echt schön und groß war und wir vorher extra, als wir umsteigen mussten in Dresden, Duftkerzen und eine Badekugel gekauft haben, haha. Das lustige daran ist halt, dass es unser letztes Geld war bzw. mein letztes Geld auf dem Konto. Zum wechseln in Prag hatten wir noch 10€ und noch etwas Geld, was gerade so reichen sollte, um auch wieder mit dem Zug nach Hause zu kommen. Wir sind quasi pleite nach Prag gereist. Am nächsten Tag waren wir auf einer Messe, das Cannafest. Googlet es einfach, wenn ihr es nicht kennt. 😀 Ich könnte von dem Fest soviel erzählen, aber das lasse ich lieber, weil meine Mama auch den Blog liest, haha. Auf jeden Fall war es eines der lustigsten Erlebnisse, die ich machen dürfte. Witzig war auch, dass das Ticket 200 Kronen oder so gekostet hatte und wir eins kaufen konnten und dann aber nicht mehr genug für das Zweite hatten, aaaaaaber 14-Jährige kamen umsonst rein. (Für mich eh fragwürdig, was Minderjährige dort zu suchen haben) Also hab ich einen Rock, Kniestrümpfe und Sneaker angezogen, bin ungeschminkt hingegangen und sah tatsächlich aus wie 14. Von 18 auf 14 geschummelt und Geld gespart. 😀 Übrigens, um ins Messegebäude hinein zu kommen, brauchte man dieses Bändchen bzw. Ticket am Handgelenk. Hatte ich ja nicht, haha. Also haben wir dann einfach welche angesprochen, die zufällig auch deutsch waren und gehen wollten, ob wir ihr Bändchen für mich bekommen und sie stimmten zu. 🙂 Also habe ich es gleich nochmal probiert hinein zu kommen. Mein Freund ist aber schon eher rein gegangen, da es zu sehr aufgefallen wäre, wenn wir wieder beide dort stehen und ich plötzlich ein Bändchen habe. 5 Minuten später bin ich dann hinterher gegangen und habe vorher ein Knoten ins Bändchen gemacht, damit es hält, weil es ja nicht mehr geklebt hat nachdem es abgemacht wurde. Da ich dann von dem Typen, der mich vorhin schon kontrolliert hat, wieder erkannt wurde, konnte ich nicht wie alle anderen einfach durchgehen und es nur kurz zeigen, sondern wurde angehalten. Er nahm dann mein Handgelenk und drehte es um um zu schauen, ob es irgendwo zusammen geknotet ist oder so. Gott sei Dank hat sich das Band aber mit gedreht beim kontrollieren und somit hat er nichts gesehen. Ich hatte soooooviiiel Glück.

Dort waren wir dann auch einige Stunden. Da es eine internationale Messe war, waren dort viele Menschen aus verschiedenen Ländern, was für mich unglaublich praktisch war, da ich viel Englisch gesprochen habe mit den Leuten dort. Abends sind wir gegen 8 Uhr ungefähr wieder im Hotel gewesen und waren Baden und auch langsam müde. Da das Hotel nur Frühstück anbot und wir kein Geld hatten, um etwas zu Essen zu kaufen und wir abends dann hungrig waren, hatten wir ein Problem. Wir hatten aber noch ein bisschen was von der Zugfahrt übrig und mein Freund hatte auch was mitgenommen, was er vorher gekocht hat. Dürfte er dann kalt alleine essen, weil ich es nicht essen wollte und wir keine Mikrowelle hatten. 😀 Am Sonntag mussten wir dann um 11 schon auschecken, aber 14 Uhr kam erst der Zug nach Hause. Also dachten wir uns: „Lass doch bis dahin mit den Straßenbahnen quer durch die Stadt fahren und immer spontan umsteigen, damit wir noch was von der Innenstadt sehen!“ Ja, haha… Das war letztendlich eine super Idee, die sich dann als schlecht entwickelte.

Wir sind also in irgendeine Straßenbahn eingestiegen und nun fragen sich manche vielleicht, wie wir das gemacht haben ohne Geld, haha. Tja, ratet mal. 😀

Wir sind dann mit einigen verschiedenen Straßenbahnen durch die Stadt gefahren, sind spontan ausgestiegen und direkt in die nächste, die auch gerade da stand, rein. Die Tür ging zu und mein Freund schaut mich mit großen Augen an und meint, dass sein Rucksack noch in der anderen Bahn war. Na toll. Dann standen wir erstmal da… 😀

Wir wollten den Rucksack natürlich wieder haben, weil da viele wichtige Dinge drin waren und der Rucksack auch einiges gekostet hat. Ich bin dann erstmal vor zum Fahrer gegangen und hab geklopft und versucht ihn auf Englisch anzusprechen, weil wir halt nicht wussten, was wir nun machen sollen. Der hat nur irgendwie auf tschechisch gemeckert, keine Ahnung, was der wollte. Er hat mich ja scheinbar genauso wenig verstanden. 😀 Als die Bahn dann das erste Mal wieder anhielt, sind wir sofort ausgestiegen und zurück zur anderen Haltestelle gerannt. War vielleicht ein Kilometer, wenn nicht sogar weniger. 😀

Schon blöd, sein Zeug in einem fremden Land zu verlieren, wo du die Sprache nicht sprichst und kaum einer Englisch kann und wenn du dir nicht mal gemerkt hast, welche Nummer die Bahn hatte. Als wir wieder ankamen, hab ich ein paar Busfahrer auf Englisch angesprochen, die dort halt rum standen. Dort war ein Busbahnhof oder so was. Die Busfahrer haben alle nicht ein einziges Wort verstanden von dem, was ich gesagt habe, und haben dann immer irgendwas auf tschechisch gesagt. Keine Ahnung, weshalb die immer meinten dann, mich ewig auf tschechisch zuquatschen zu müssen, wenn ich frage ob die Englisch verstehen und die nein sagen und ich ja nicht fragen würde, wenn ich tschechisch könnte. Na ja, ich hab mich dann umgeschaut und ein paar Studenten gefunden, die super Englisch konnten und dann bei der Info angerufen haben. Die haben mir dann die Nummer von dort gegeben und sagten, dass ich in einer Stunde nochmal anrufen soll. Letztendlich hab ich aber zehn Minuten später direkt dort angerufen, weil mir eine ungefähre Zeit eingefallen ist, in der wir in der Bahn waren und dachte, die Info hilft vielleicht um die richtige Bahn zu finden. Ich hatte nämlich einen Snap versendet in der Bahn, aber da ich kein Internet hatte, hat der sich zwar nicht versendet, aber die Uhrzeit stand da. Als ich angerufen hatte, meinten die, dass sie ihn gefunden haben und ich warten soll bis Bahn Nummer 7 wieder vorbei fährt, weil der Fahrer vorne den Rucksack hat.

Alles im Allem hatten wir den Rucksack innerhalb von 30 Minuten wieder, hatten genügend Aufregung und die Zeit bis zum Zug gut um bekommen und sind dann auch direkt mit der nächsten Bahn zum Bahnhof gefahren, haha.

Übrigens ist mir aufgefallen mittlerweile, dass mein Ladekabel irgendwie scheinbar mal wieder kaputt ist. Im Januar hab ich mein Iphone 6 zwei Jahre und ihr wollt nicht wissen, wie viele Kabel ich kaputt gemacht habe … Hasse Apple für die schlechten Kabel. 😀

xx Alina

Outfit aus dem Titelbild

Oberteil: hm.com (similiar here)

Rock: hm.com (click here)

Schuhe: zara.com

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